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Dienstag
13. Nov 2018
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Abschlusstagung der Forschungsgruppe „Menschenwürde und Medizintechnik“

Bielefeld. Wie verhalten sich Präimplantationsdiagnostik, Stammzellenforschung und andere Neuerungen der Medizintechnik zur Menschenwürde? Seit Oktober 2009 hat sich die interdisziplinäre Forschungsgruppe „Herausforderungen für Menschenbild und Menschenwürde durch neuere Entwicklungen der Medizintechnik“ am Zentrum für interdisziplinäre Forschung (ZiF) der Universität Bielefeld mit solchen Fragen beschäftigt. Auf ihrer Abschlusstagung „Menschenwürde in der Medizin – quo vadis?“ vom 19. bis zum 21. Mai diskutieren die Forscher, ob es Alternativen oder Konkretisierungen der Begriffe von Menschenwürde und Menschenbild gibt.

Die Tagung wird von den Leitern der Forschungsgruppe, den Rechtswissenschaftlern Professor Dr. Jan C. Joerden (Europa-Universität Viadrina, Frankfurt an der Oder) und Professor Dr. Dr. Eric Hilgendorf (Julius-Maximilians-Universität Würzburg) sowie dem Philosophen PD Dr. Felix Thiele (Universität Duisburg-Essen und Europäische Akademie, Bad Neuenahr-Ahrweiler), organisiert. Zum einen wird der Begriff der Menschenwürde aus unterschiedlichen Positionen in Streitgesprächen erörtert und zum anderen werden Einzelprobleme neuerer medizintechnischer Möglichkeiten diskutiert. Ziel der Tagung ist es, auf der Grundlage der theorie- und praxisbezogenen Dimensionen von Menschenwürde und Menschenbild angemessene Beurteilungen auf dem Gebiet der medizintechnischen Entwicklungen zu ermöglichen.

Tagungszeiten:
19. Mai, 14 Uhr bis 18.30 Uhr
20. Mai, 9.30 Uhr bis 18.00 Uhr
21. Mai, 9.30 Uhr bis 13.00 Uhr

Weitere Informationen im Internet:
www.uni-bielefeld.de/ZIF/AG/2011/05-19-Joerden.html

 

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