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Freitag
16. Nov 2018
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Schwimmweltrekord im freiburger Westbad

Rekordflut bei Deutscher Kurzbahnmeisterschaft der Masters

©Sieglind SchächteleSo eine Veranstaltung hatte das Freiburger Westbad noch nicht erlebt. Bei über 850 Teilnehmern hatte der ausrichtende Schwimm-Sport-Verein Freiburg mit den Deutschen Kurzbahnmeisterschaften der Masters am 1. und 2. Dezember ein Mammutprogramm von über 3000 Meldungen zu bewältigen. Am Ende zeigten sich die teilnehmenden Schwimmer jedoch von der Organisation restlos begeistert. "Wir bekamen sehr viele positive Rückmeldungen", so der Organisationsleiter Jochen Gulde. Auch das modernisierte Westbad hinterlies bei den Verantwortlichen des Deutschen-Schwimm-Verbandes einen positiven Eindruck, so dass die zukünftige Ausrichtung von weiteren hochkarätigen Schwimmsportveranstaltungen angedacht ist.



Auch die sportlichen Leistungen konnten sich sehen lassen. Neben 18 deutschen Rekorden standen am Ende auch zwei Europarekorde und sogar ein Weltrekord zu Buche. Dagmar Frese aus Hannover schwamm Weltrekord in der Altersklasse 55 über die 50m Brust in einer Zeit von 37,56 Sek.. Europarekord schwammen der 70jährige Bernd Horstmann aus Nordhorn über die 50m Rücken in 34,68 Sek.und der 87jährige Karl Hauter vom 1. SV Blau-Weiss Pirmasens über die 100m Freistil in 1:27,11 Min.. Er war gleichzeitig der älteste männliche Teilnehmer der Veranstaltung. Bei den Damen gebührte diese Ehre der Düsseldorferin Ingeborg Fritze, die mit 91 Jahren insgesamt vier Titel feiern konnte.

Viele alte Schwimmlegenden gingen in den Sprintdisziplinen über die 50 und 100 Meter an den Start. Unter anderem Folkert Meeuw, Vater des diesjährigen Olympiafinalisten Helge Meeuw und dekoriert mit 15 Deutschen und 3 Europameistertiteln, konnte sich über sieben Titel freuen. 8 Titel sammelte die frühere Deutsche Meisterin und Europateilnehmerin Barbara Gellrich. Auch Schwimmheroen wie Jochen Bruha, 1991 Weltmeister in der Freistilstaffel mit Michael Groß, zeigte mit guten Leistungen und drei Titeln seine außergewöhnlichen Fähigkeiten. Die SG Regio Freiburg fand sich mit zwei ersten, zwei zweiten und elf dritten Plätzen im vorderen Viertel der teilnehmenden Vereine wieder und war über das Erreichte genauso stolz wie über die gelungene Organisation der Deutschen Meisterschaft.

FOTO ©Sieglind Schächtele
 

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