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Freitag
16. Nov 2018
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Videopremiere zur Electronica-Version des Stücks A Tear aus Pocket Symphonies

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Weltpremiere des Stückes von Sven Helbig https://vimeo.com/91963966

sven helbigBerlin.  Als Weltpremiere präsentiert der Dresdener Komponist und Musiker Sven Helbig sein neues Musikvideo A Tear mit einer elektronischen Version des gleichnamigen Stückes seines erfolgreichen Deutsche Grammophon-Debütalbums Pocket Symphonies.


2013 veröffentlichte Helbig die Pocket Symphonies mit drei- bis fünfminütigen klassischen Musikkompositionen für Klavierquartett und Orchester. Live verfremdet er die Stücke elektronisch mit Hilfe von Controllern, Vibraphon und Keyboards. „Seit dem Release der Pocket Symphonies wurden die zwölf Stücke weltweit von vielen verschiedenen Ensembles und Orchestern gespielt“, sagt Helbig. „Aber wenn ich die Pocket Symphonies live mit Elektronik und Vibraphon bearbeite, ist das für mich wie ein Trip. An jedem Ort mit neuen Publikum verändert sich auch die Musik.“

Im Video trifft Sven Helbigs Live-Performance in Buenos Aires auf urbane Momentaufnahmen der Metropole. Mit der Veranstaltung weihte die argentinische Nationaluniversität San Martin (UNSAM), mit der Helbig eng zusammenarbeitet, ihr neues Zentrum für moderne Kunst ein. Die argentinische Bildkünstlerin Lara Arellano schuf die Visuals für diese Performance und das Video zu A Tear. Entstanden ist ein Kunstwerk, das mit außergewöhnlicher Intensität zwischen klassischer Konzertästhetik und digitaler Clubkultur balanciert.



Über A Tear, Pocket Symphonies Electronica (live in Buenos Aires):

Musik: Sven Helbig
Videoregisseurin: Lara Arellano
Produktion: Pablo Wisznia und Mariana Markowiecki, Yellow Lounge Argentina
Videoproduktion: Igracia Heni Bataglia
Kamera: Nicolás Terán, Esteban Rangugni, Diego Sampere, Francisco Bauer und Nicolás Son Rampoldi

Sven Helbig:

Sven Helbig, derzeit Composer in Residence am Deutschen Nationaltheater Weimar, gehört zu einer Komponistengeneration, für die Grenzmarkierungen zwischen U und E nicht mehr existieren. Er genießt Anerkennung in der zeitgenössischen klassischen Musikwelt genauso wie im Establishment und Underground der sogenannten U-Musik.

So entstanden kreative Partnerschaften mit Künstlern wie dem Fauré Quartett, Opernsänger René Pape, Kristjan Järvi oder dem Traditionslabel Deutsche Grammophon, den Pet Shop Boys, Rammstein und Snoop Dogg. Neben der Komposition traditioneller Chor- und Orchesterwerke für die klassische Konzertbühne tourt Sven Helbig mit elektronischer Musik. Im vergangenen Jahr erhielt Sven Helbig den Titel „Maestro honorario“ der Nationaluniversität San Martin in Buenos Aires. Seither arbeitet er eng mit der Universität an gemeinsamen Kunstprojekten und hält Vorträge zu Themen der interkulturellen Verständigung.

Sven Helbig wurde in Eisenhüttenstadt geboren. Er studierte Musik in Dresden und New York. 1996 gründete er gemeinsam mit Markus Rindt die Dresdner Sinfoniker, das erste europäische Orchester für ausschließlich zeitgenössische Musik. Im Februar 2013 veröffentlichte Sven Helbig sein Debütalbum Pocket Symphonies bei Deutsche Grammophon.

 

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